Ach so….

19. Dezember 2009

Mareike hat so eine „Wetterstation“ im Wohnzimmer stehen – eine ganz einfache. Die zeigt Uhrzeit, Innen- und Aussentemperatur an.

Doch nun hatte die Batterie für das Aussenteil den Geist aufgegeben und nachdem ich beim letzten Einkauf eine Neue holen wollte, mir aber gesagt wurde, dass ich dafür auch die Nummer der Batterie wissen muss, brachte ich nun heute gleich die richtige Batterie mit.

Die Dame am Kundendienst wollte sie jedoch nicht sehen sondern bat mich, die Nummer schnell abzulesen. Und genau das tat ich auch. Ich las: zwei, null, drei, zwei. Nun erwartete ich, dass sie mir die Batterie holen würde und gut – doch nein, sie konnte es sich nicht nehmen lassen, mich zu korrigieren. (Obwohl ich mir nicht mal bewusst war, dass ich einen Fehler gemacht hatte…) Sie schaute mich an und sagte: „So sagt man das nicht, man liest die Nummer zwanzig zwieunddreissig.“

Hmm, ach so,….. danke für Info, aber spielt es wirklich eine Rolle, wie ich so eine kurze Nummer lese?????

Für mich war es bisher nicht so wichtig, hauptsache die Person bringt das richtige Stück der Begierde… aber gut, dass die Schweizer es so mit dem „richtigen Sagen von Zahlen“ haben, ist mir schon einmal aufgefallen.

Hier gibt es nämlich ein ungeschriebenes Gesetz darüber, wie man die Telefonnummer zu sagen hat. Während ich in Deutschland immer einfach die Zahlen einzeln hintereinander runter brabbelte, musste ich hier lernen, dass ein anderes Land eben wirklich andere Sitten hat. Hier wird die Nummer nämlich nach der Vorwahl in Hunderten und zweimal Zehnern genannt (und auch geschrieben!)… Ein Beispiel für die Nummer 0448543986

Geschrieben wird sie: 044 854 39 86

Und gesprochen wird sie dann ebenso. Also: 044 ist die Vorwahl, die „Null Vierundvierzig“ gesprochen wird, danach kommen die Hunderter „Achthundervierundfünfzig“ und dann zweimal die Zehner „Neununddreissig“ „Sechsundachtzig“…

Vielleicht gilt das hier auch für Batterienummern und sämtlich andere Zahlen… ich werde es sicher heraus finden, denn sollte ich wieder einmal falsch machen, wird mich sicher jemand darauf hinweisen… :D


Wahrheit?!

18. Dezember 2009

In der Zeitung gab’s mal wieder ne nette Nachricht, die ein Blogger kommentierte – leider scheint er recht zu haben, mit seinem „Bild über die Welt…“

Der Weihnachtsmann sei ein fetter Trinker und ein unverfrorener Kapitalist, empörte sich der australische Mediziner Nathan Grill in einem Ärzteblatt. Ein Blogger konterte: „Ein Mann der zu viel Sherry trinkt, in Häuser einbricht, den reichsten Kindern die dicksten Geschenke bringt, für deren Herstellung er Zwerge ausbeutet – es gibt doch gar kein besseres Vorbild. So ist doch das Leben!“

Quelle: SZ


Zimmerlautstärke

18. Dezember 2009

Ihr kennt ja alle sicher die Sache mit der „Zimmerlautstärke“… Meist taucht es in Mietverträgen auf, wenn es darum geht, wie laut die Musik gehört werden darf oder sonstwas in der Art ;-)

Tja, ich dachte bis heute, dass mir der Begriff und dessen Bedeutung klar sind, doch heute Nacht um 3.30h musste ich meine Definition darüber nochmal überdenken…

Ich hatte soooo schön geschlafen, als ich von den nächtlichen Aktivitäten meiner Nachbarin geweckt wurde. Sie vollzog die Ehe mit ihrem Freund (obwohl diese nicht miteinander verheiratet sind ;-) ) und wollte wohl das gesamte Haus daran teilhaben lassen…. Gut, da ich das schon von ihr kenne, drehte ich mich wie immer, wartete dass sie „fertig“ sind um dann weiter zu schlafen. Heute jedoch war etwas anders, denn ich hörte nicht nur die beiden, sondern zusätzlich auch noch nervige Musik – wirklich nervige Musik.

Und die liess mich nicht mehr einschlafen. Ich begann mich hin und her zu drehen, die Musik zu ignorieren und selbst gegen an zu singen, doch nichts half. Nach einer halben Stunde entschied ich mich (inzwischen seeeehr genervt) wild an die Wand zu klopfen und die beiden Glücklichen auf die Musik aufmerksam zu machen – doch da: Ruhe….. Ja, schön für die beiden. Sie gingen jetzt schlafen – und ich???? Da es nun 4.ooh war und ich sowieso in einer halben Stunde aufstehen musste, kuschelte ich mich nochmals ins Bett und sinnierte noch für die 30 Minuten vor mich her – und dabei traf mich die Frage mit der Zimmerlautstärke für Musik. Was genau heisst das eigentlich??? Die beiden hatten sehr viel lauter als „Zimmerlaut“!

Aber dann fiel es mir auf: In meinem Schlafzimmer war ihre Musik „zimmerlaut“ zu hören….. hmmm, vielleicht war ja das gemeint: die Musik muss einfach irgendwo auf Zimmerlautstärke zu hören sein… Ich glaube es ist gar nicht weiter definiert, dass dies in der eigenen Wohnung so sein muss.

In diesem Fall hätten die Beiden nicht mal was falsch gemacht – denn sowohl Musik als auch die Brunftschreie waren in Zimmerlautstärke, wenn man mein Schlafzimmer als Massstab nimmt :D :D

Nach heute Nacht hab ich mir zwei Dinge vorgenommen:

- bei der nächsten nächtlichen Ruhestörung werde ich sofort wie wild an die Wand klopfen.

- wenn ich gross bin, werde ich König(in) und befehle, dass es verboten ist zwischen 22h-6h Musik zu hören und die Ehe zu vollziehen – zu meinem eigenen Schutz :P

In dem Sinne: einen schönen Tag euch allen, der hoffentlich nicht ganz so früh begonnen hat wie meiner… ;-)


Ohne Titel

15. Dezember 2009

Gestern bin ich bei Vollblutmami auf etwas sehr Schönes gestossen, das ich hier ebenfalls veröffentlich möchte.

Es ist schön, wenn jeder Mensch so jemanden kennen und in seinem Leben haben darf und/oder dieser „jemand“ für einen anderen sein darf ;-)


Grander-Wasser

15. Dezember 2009

Schon mal was von Johann Grander gehört? Nein??? Gut, ich bis heute auch nicht, aber dann entdeckte ich bei jemandem einen Krug mit Flüssigkeit und wollte meinen Wissensdurst darüber gestillt bekommen, was es mit dem Krug bzw. der Flüssigkeit drin auf sich hat.

Die Person, bei der ich zu Besuch war, warnte mich zwar vor, dass ich die Erklärung dafür gar nicht wissen will (sie kennt mich etwas und weiß was ich so glaube und was nicht) aber selbstverständlich setzte ich mich durch und quetschte ihr die Erklärung raus ;-)

In dem Krug oder der Flasche (was auch immer das genau ist) befindet sich Grander-Wasser! Was Grander-Wasser genau ist, wollte ich wissen – und damit auch ihr das zu erfahren bekommt, gibt es jetzt eine kurze Erläuterung:

Der Tiroler Johann Grander bietet Wasser an, das an einem mit so genanntem Informationswasser gefüllten Metallzylinder vorbeifließt. Dadurch soll es in seiner „Struktur“ verändert werden und besondere nicht näher beschriebene Eigenschaften erhalten. Angeblich soll auch ein Glas mit Grander-Wasser durch solche Informationsübertragung das Wasser in einem daneben stehenden Glas so verändern können, dass es die Eigenschaften von Grander-Wasser bekommen soll.

Grander gibt an, die Anweisungen zur Entwicklung des Grander-Wassers von Gott bekommen zu haben (Grander; …der die Entstehung von Grander-Wasser auf seine guten Verbindungen zu Gott zurückführt, Antwort auf seine Fragen „von oben“ bekommt und von sich selbst behauptet, ein anderer Mensch zu sein, seit ihm vor 30 Jahren Jesus Christus erschienen sei.

Grander und die Vertreter seiner Produkte versprechen zudem etliche physikalische und biologische Wirkungen, die so behandeltes Wasser angeblich habe. So werden z. B. positive Wirkungen auf Ernährung, Getreideanbau und Gesundheit versprochen. Es gibt jedoch bisher keine wissenschaftlichen Studien und keine empirischen Hinweise, die den Nachweis erbringen oder nahelegen, dass derartig behandeltes Wasser die behauptete Wirkung hat.

Wir befinden uns also im Reich der Esoterik. Das ich mir ein Lächeln nicht verkneifen konnte ist wohl klar :D Die ganze Thematik der Esoterik ist mir eher fremd und ich glaube, dass an dem Wenigsten etwas dran ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass bestimmte Globuli im richtigen Mengen/Mischverhältnis eine Wirkung haben, aber das Wasser etwas bewirkt/verbessert „nur“ weil es durch Informationswasser „beeinflußt“ wurde ist mir dann doch zu abgehoben…..

Ich habe mich aber amüsiert und so ein weiteres positives Erlebnis am heutigen Tag zu verzeichnen gehabt :D

Hier noch ein Bild für euch – natürlich mit dem Grander-Wasser (Vielleicht wirkt es ja, wenn ihr zu Hause euer Glas mit Wasser über Nacht neben den Compi mit dem Bild stellt :D Ein Versuch wäre es wert, oder?? :P )


Neuer Freund

15. Dezember 2009

Seit heute habe ich einen neuen Freund, der mich jetzt überall hin mit begleiten wird und jede Nacht (und auch Tagsüber ;-) ) den Beschützer spielt :D

Er hat rötliches, lockiges Haar, ist nicht sonderlich groß, besitzt Sommersprossen und hat die Eigenheit, nur je vier Zehen zu haben – aber gerade das macht ihn soooo liebenswert.

Ich habe ihn heute Bengelchen oder Bengeli getauft (je nachdem ob man hoch- oder schweizerdeutsch spricht) und freu mich riesig über ihn :D

Sein Markenzeichen sind die zwei Flügel auf dem Rücken ;-)

Hier seht ihr ein Foto von ihm :P


Cool statt aufgebracht

15. Dezember 2009

Nachdem gestern ein Zug entgleist war, kam ich auf Umwegen über den Bus 31 zur Arbeit. Erst war ich echt genervt, dass es so ein hin und her war, doch dann spielte sich folgende Situation ab, die mich noch immer zum Lächeln bringt – und unabhängig von allem zeigt, dass es Situationen im Leben gibt, da kommt es viel besser cool anstatt aufgebracht zu reagieren :D

Ich (und ein Haufen anderer Leute) warteten auf den Bus vor dem Hauptbahnhof. Als dieser ankam, schoß ein Mann direkt durch die Menge und stellte sich neben mich, möglichst nah an den Bus, um diesen dann als erster stürmen zu können. Ich war im ersten Moment etwas verwirrt, wo er herkam und schaute mich um. Einige Leute schauten ihn an, nachdem er sie anscheinend überholt weggeschubst hatte.

Normalerweise meldet sich dann oft irgendeiner mit bösen Worten aus der Menge zu Wort und pöbelt den Unhold an, was ihm einfiele usw… Gestern war aber jemand total cooles dabei. Er stand hinter dem Vordrängler, sprach ihn an und fragte in ruhigem und netten Ton: „Entschuldigung, sind Sie in Rußland aufgewachsen?“ Ich hätte fast losgeprustet, während der Vordrängler verdutzt vom Handy zu dem Herren schaute und mit „Hää?“ antwortete. Dieser erneut: „Ich fragte, ob Sie in Rußland aufgewachsen sind – und ob man das da so macht, dass man sich einfach vordrängelt?“ Alle Umherstehenden schmunzelten leicht und beobachteten den Vordrängler, der nur verärgert nuschelte und dann in den Bus verschwand.

Ich fand die Frage bzw. diese Art auf ein solches Verhalten zu reagieren echt super und hatte wie gesagt bis heute noch Spaß daran :-) Auf das wir alle ähnlich reagieren, sollten wir einmal in eine solche Situation geraten :D


GooglePhone

14. Dezember 2009

Ich meckere ja überall herum, dass ich ein iPhone haben will (also los, liebe Leser – es ist bald Weihnachten, kauft mir eines!!!! :D ) Trotzdem geh ich hier mal kurz fremd, um ein paar kleine Dinge über das GooglePhone loszuwerden.

Ist das Schleichwerbung?? :D Nein, nie, aber man muss doch wissen, was die Konkurrenz so macht, oder??? ;-) Also:

Seit einiger Zeit kursiert im Netz das Gerücht, laut dem Google ein eigenes Googlephone auf den Markt bringen wird. Nun nimmt das Gerücht langsam realistische Formen an: Wie mehrere Quellen unabhängig voneinander berichten, hat Google seinen Mitarbeitern zum Weihnachtsfest ein Googlephone geschenkt. Die haben natürlich gleich auf Twitter die frohe Botschaft verkündet. Eine gewisse Begeisterung für das neue Gerät lässt sich nicht bestreiten: “Ein sexy Biest. Wie ein iPhone auf verschönernden Steroiden”, schreibt zum Beispiel Jason Howell. Ersten Informationen zufolge wird das Googlephone dünner sein als Apples iPhone. Zudem wird das Gerät, das von HTC gefertigt werden soll, über einen Trackball verfügen. Statt einer physikalischen Tastatur gibt es einen Touchscreen.

Auf dem Googlephone soll Android 2.1 installiert sein. Das HTC-Gerät ohne Branding setzt auf eine Snapdragon CPU und soll irgendwann Anfang 2010 auf den Markt kommen. Laut Techcrunch basiert das Googlephone auf dem HTC Passion. Zum Preis und der Verfügbarkeit ist ansonsten noch nichts bekannt.


Es geschehen noch Zeichen und Wunder ;-)

12. Dezember 2009

Gestern abend kam ich gegen Mitternacht nach Hause und öffnete meinen Briefkasten, um die erneut eingetroffenen Rechnungen zu entnehmen und mich über deren Begleichung aufregen zu können.

Doch als ich den Milchkasten öffnete – was durften meine müden Augen dort erblicken?? Ein kleines Päckchen, für mich, ja nein, das ist ja lieb, mal keine Rechnung :D

Alle Müdigkeit war verflogen und ich wollte nur noch schnell in die Wohnung um zu sehen, wer Weihnachten da für mich vorverlegt hatte :P

Also öffnete ich das Päckchen und musste dann feststellen, dass Weihnachten gar nicht vorverlegt worden war, sondern der 1. Dezember nachverlegt wurde :P Eine liebe Person hatte nämlich hier in meinem Blog gelesen, dass ich traurigerweise keinen Adventskalender erhalten hatte. Und da kam ihr die absolut liebe Idee mir einen zu schicken. Und nicht nur das – sie hatte auch noch eine echt coole Idee: sie hat mir nämlich einen Tee-Adventskalender geschenkt :D :D Da gibt es für jeden Tag einen neuen Tee zu probieren ;-) Und viele davon kenne ich tatsächlich noch nicht, weil ich oft nicht bereit bin, ein ganzes Pack Tee zu kaufen, dessen Geschmack ich nicht kenne und ihn hinterher vielleicht dann nicht mag. Jetzt kann ich 24 probieren und dann auch mal neue kaufen, wenn ich sie denn mag :-)

Hey Therese, das ist soooooooooooooo lieb von dir!!!! Ich mach dafür in diesem Jahr auch nie wieder Witze über „Alte Leute und deren körperliche Beschwerden“ :D :D :D DANKE :D

Und damit ihr wißt, wie sowas aussieht, hier ein paar Bildchen  :-)


iPod im Staubsauger

11. Dezember 2009

Und wieder mal eine neue (sinnvolle??) Erfindung, die ich der Welt nicht vorenthalten will :D

Auf diesen Staubsauger haben Hausmänner und Hausfrauen auf der ganzen Welt gewartet: Electrolux möchte das Staubsaugen unterhaltsamer machen und hat dazu einen neuen UltraSilencer entwickelt, der mit einem iPod Dock ausgestattet ist. Ohne Zweifel ist das das ungewöhnlichste Dock, das wir bislang zu Gesicht bekommen haben. Über die integrierten Lautsprecher kann im Takt des Lieblings- Songs der Teppich gereinigt werden. Dabei soll das Staubsaugergeräusch nicht stören: Der UltraSilencer soll sogar so extrem leise sein, dass Musik selbst in geringer Lautstärke problemlos wahrgenommen werden kann. Die Staubsauger- Musik soll aber nicht nur den Spaßfaktor erhöhen, sondern auch die Produktivität fördern. Laut einer Studie von Electrolux wird der Boden sauberer, wenn der Staubsauger-Führer dabei Musik hört. Wer also sauberer saugen und dabei auch noch Spaß haben möchte, sollte sich das Gerät mal genauer ansehen.

Ob das tatsächlich funktioniert oder nicht: Die Idee ist grundsätzlich irgendwie schon cool… Ich hätte dabei grad noch ein paar weitere Vorschläge, wo im Alltag irgendwie Musik eingebaut werden könnte: z.B. im Wasserstrahl der Dusche, im Wasserhahn des Küchenwaschbeckens, wenn man Abwaschen muss, im Föhn… usw. alles Tätigkeiten, die das Musikhören auch sehr erschweren…. Also Hersteller: macht euch an die Arbeit :D